Sprache statt Politik?: Politikwissenschaftliche Semantik- by Ralf Rytlewski (auth.), Manfred Opp de Hipt, Erich Latniak

By Ralf Rytlewski (auth.), Manfred Opp de Hipt, Erich Latniak (eds.)

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Ausgangspunkt ist die Annahme, daB der politischen Schriftsprache fur die von uns thematisierten Kulturen eine zentrale Bedeutung zukommt. Spatestens seit dem 18. Jahrhundert kann fur Deutschland wie fur GroBbritannien - es mag hier graduelle Unterschiede geben - eine weit~ehende Versprachlichung des politisch-kulturellen Denkens unterstellt werden. h. auf Texte zuruckzugreifen. Texte ermoglichen es, die fiir kulturelle Analysen unerlaBliche diachron-historische Dimension einzuziehen (wie wichtig langerfristige diachrone Schnitte gerade in der Politis chen Kulturforschung sind, vedeutlicht noch jiingst Inglehart 1988).

Derartiges ist im lexikographisch manifestierten politischen Feld der Bundesrepublik nieht beobachtbar. Die Partizipationsdimension, so miiBte man vorsiehtig gerade im Hinblick auf die oben erwahnten Worter Partei und Gewerkschaft interpretieren, tragt eher Ziige der kollektiven Beteiligung. Als kurze Zwischenbilanz kann also festgehalten werden, daB die deutschen Worterbiicher auf eine politisch-kulturelle Konstruktion von Wirklichkeit verweisen, die urn 1900 eindeutig vom Staat und seinem organisatorischen Apparat dominiert wird.

In deutschen Definitionen finden sich in der Regel beide Komponenten, Wissenschaft und Kunst, verbunden mit Klugheit als operative Norm13. Da tiber diesen ersten Einblick hinaus tiefere Schneisen in die politische Semantik geschlagen werden soIl en, sind die Interpretantenketten iiber die Einstiegsebene hinaus zu verfolgen. ). Die Unterschiede schalen sich erst auf der dritten Analysebene heraus: so erscheint in Deutschland eine Gruppe von Nomen aus dem organisatorisch-administrativen Feld (Amt, Rangordnung, Ministerium, Genossenschaft), die durch Verben der 12 Das diachron angelegte Grimm'sche Worterbuch verzeichnet, darin sicherlich ein GlanzsHick der im 19.

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